Im August 2002 trafen sich der Gitarrist Christoph Brunhölzl und der Schlagzeuger
Stefan Leimgruber zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Jam-Session. Da ihrer
Meinung nach ausreichend Potential vorhanden war, beschlossen sie eine Band
zu gründen. Zu diesem Zweck nahmen sie den Gitarristen Michael Kirsche in ihren
elitären Kreis mit auf. Nach einiger Zeit wurden die Rufe nach einem Keyboarder
immer lauter, so dass sie Konstantin Sparrer verpflichteten. Bald darauf wurde
die Band auch auf seine gesanglichen Qualitäten aufmerksam und man beschloss
ihn zu Frontmann der Truppe zu machen.
Wie es der Zufall so wollte, veranstaltete der Schlagzeuglehrer von Stefan im November des Jahres ein Schülerkonzert, bei dem die Band,die
zu diesem Zeitpunkt noch "Mein Freund Harvey" hieß, als Special Guest auftrat. Das Publikum war außer Rand und Band und es wurde klar, dass
dies nicht der letzte Auftritt gewesen sein sollte. Noch auf dem Konzert wurden die Vier für einen weiteren Auftritt gebucht. Für dieses
Konzert suchte die Band noch einen Bassisten. Mit Fritz Seidl am Bass wurde eine ideale Besetzung gefunden und man war sich schnell einig
ihn fest zu engagieren. Mit neuer Bandaufstellung wurde auch ein neuer Name fällig.
Der Kultname "Crazy Train" wurde geboren. Der Auftritt war ein voller Erfolg, bei dem der Cave Club Lochham Rekordeinnahmen erzielte.
Es folgten weitere Konzerte im Landkreis. Höhepunkt der Tour war ein Konzert vor ausgewähltem Publikum in der "Renz'schen Rock-Röhre"
bei dem die Band trotz klirrender Kälte und blutiger Finger die Masse zum Kochen brachte.
Bis dato war die Band nur für ihre originellen und überaus gelungenen Rock-Cover-Versionen bekannt, doch man wagte den Schritt ins Ungewisse
und begann eigene Songs zu komponieren. Schnell stellte sich heraus, dass Konstantin Sparrer fähig war Texte mit poetischem Tiefgang gekonnt in das
musikalische Grundgerüst einzuflechten. Es folgten noch einige weitere Konzerte, bei denen die Band auch ihre eigenen Songs performte.
Nachdem Konstantin versuchte mit Hilfe einer E-Mandoline die Band für irische Folklore zu begeistern, wurde schnell klar, dass sich eine
Diskrepanz auftat, die nicht zu überwinden war. In gegenseitigem Einvernehmen trennte sich die Band am 20.12.2003 von ihrem Frontmann Konstantin
Sparrer. Nach wochenlangen Castings fand die Band in Raffaele Quarta den idealen Nachfolger von Konstantin. Raf zeigte sich nicht nur am
Gesang sondern auch an der Gitarre überaus talentiert.
Der erste gemeinsame Auftritt bleib den Fans vor allem durch Rafs' ausgeprägtes Moderationstalent in Erinnerung. Die Band spürte, dass es an der Zeit
war, ihre Songs für die Nachwelt zu erhalten und so beschloss man den ersten Tonträger aufzunehmen.
Nachdem die "Blues Break Studios" unter der Leitung von Bastian Hager der Band ein Angebot gemacht hatten, dass die Band nicht ablehnen konnte, wurde
dort das erste Album produziert. Kurz nach Fertigstellung des Albums mit dem Titel "Derailed" (dt. entgleist), musste sich die Band einem unerwarteten
Problem stellen: der langjährige Drummer Stefan äußerte seine persönliche Unkombinierbarkeit mit dem Rock ´n´ Roll... Er war also im eigentlichen Sinne
mehr "Derailed" als es der Band bei der Wahl des Titels lieb gewesen wäre... Da die Band weder ihren Stil ändern, noch Stefan weiter ein solides
D-Tune aufzwingen wollte, war eine Trennung leider unausweichlich.
Da der Release-Gig vor der Türe stand, war schnelles Handeln wichtig, um überhaupt spielen zu können. Die Band hatte unbeschreibliches Glück, denn der
erfahrene und vor allem ROCKIGE Drummer Adrian Scholl übernahm die Rolle des Schlagzeugers von Crazy Train nicht nur sehr kurzfristig, sondern lieferte
auch ein absolut überzeugendes Drumming, das das Songmaterial enorm aufwertete. Der Release-Gig war trotz kurzer Probenzeit ein voller Erfolg und mit
Eddy an den Trommeln startete Crazy Train voll durch.
Zur Zeit bastelt die Band an neuem Songmaterial und wird auch bald in deine Stadt kommen.....